Anwendung & IndikationDas Präparat ist eine synthetische Tränenflüssigkeit und ein Kontaktlinsenbenetzungsmittel.Das Arzneimittel wird angewendetzur symptomatischen Behandlung von Austrocknungserscheinungen der Horn- und Bindehäute (Trockenes Auge) durch Tränensekretions- und Tränenfunktionsstörungen, infolge lokaler oder systemischer Erkrankungen sowie bei mangelndem oder unvollständigem Lidschluss, was sich z. B. in Augenbrennen, Fremdkörpergefühl und Lichtscheu bei Wind, Hitze und Ermüdung äußern kann.zur Benetzung und Nachbenetzung weicher und harter Kontaktlinsen.Das Präparat ist - da es unkonserviert ist - insbesondere für Anwender geeignet, die konservierte künstliche Tränenersatzmittel nicht vertragen.AnwendungshinweiseZur Anwendung am AugeTropfen in den Bindehautsack eintropfen.DosierungWenden Sie das Arzneimittel immer gemäß der Anweisung an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.Das Krankheitsbild des Trockenen Auges erfordert eine individuelle Dosierung. Soweit nicht anders verordnet, je nach Erfordernis 3- bis 5-mal täglich oder häufiger 1 Tropfen in den Bindehautsack eintropfen. Gleiches gilt für die Nachbenetzung von weichen und harten Kontaktlinsen. Dauer der AnwendungDie Anwendung beim Krankheitsbild Trockenes Auge erfolgt als Langzeit- oder Dauertherapie. Hinweise: Bei einer Langzeit- oder Daueranwendung zur Therapie des Trockenen Auges sollte grundsätzlich ein Augenarzt konsultiert werden.Die Nachbenetzung von weichen und harten Kontaktlinsen durch das Arzneimittel kann ohne Beschränkung der Anwendungsdauer erfolgen. Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben als Sie sollten,sind keine Überdosierungsreaktionen bekannt Wenn Sie die Anwendung vergessen haben,wenden Sie nicht die doppelte Dosis an. Setzen Sie die Therapie zum nächsten vorgesehenen Zeitpunkt mit der gleichen Dosierung und im gleichen Zeitabstand/Rhythmus wie beschrieben bzw. wie von Ihrem Arzt verordnet fort. Bei Bedarf können Sie das Präparat auch zwischen zwei vorgesehenen Zeitpunkten anwenden.WirkstoffeHypromelloseWasser, für InjektionszweckeSorbitolNatrium dihydrogenphosphat 2-WasserDinatrium hydrogenphosphat 12-WasserGegenanzeigen SchwangerschaftFragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.Es bestehen keine Bedenken gegen die Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit, da Hypromellose nicht resorbiert wird und somit systemisch nicht verfügbar ist.Das Arzneimittel darf nicht angewendet werdenwenn Sie überempfindlich gegen Hypromellose oder einen der sonstigen Bestandteile des Präparates sind.Neben- und WechselwirkungenBei Anwendung des Präparates mit anderen Arzneimitteln:Spezielle Wechselwirkungen mit anderen Mitteln sind nicht bekannt. Hinweis:Falls Sie zusätzlich andere Arzneimittel am Auge anwenden, sollte zwischen den Anwendungen der verschiedenen Präparate ein zeitlicher Abstand von ca. 15 Minuten eingehalten werden. Das Präparat sollte stets als Letztes angewendet werden, damit die Verweildauer und somit die Wirkung nicht verkürzt wird.Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich nicht um verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.Wie alle Arzneimittel kann das Präparat Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen. Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbarIn sehr seltenen Fällen (weniger als 1 Behandelter von 10.000) können lokale Unverträglichkeiten (Augenbrennen, -rötung, -jucken, Verschwommensehen) auftreten.Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.Wichtige PatientenhinweiseVerkehrstüchtigkeit und das Bedienen von MaschinenDa es bei diesem Arzneimittel nach dem Eintropfen in den Bindehautsack des Auges durch Schlierenbildung zu einem nur wenige Minuten andauernden Verschwommensehen kommen kann, sollten in dieser Zeit keine Maschinen bedient, nicht ohne sicheren Halt gearbeitet und nicht am Straßenverkehr teilgenommen werden.