Wirkstoff: Lactulose Lactulose AIWA enthält ein Laxans (Abführmittel) namens Lactulose. Sie zieht Wasser in den Darm und macht den Stuhl dadurch weicher, so dass dieser den Darm leichter passieren kann. Sie wird nicht in Ihren Körper aufgenommen. Lactulose AIWA wird verwendet:• zur Behandlung der Symptome von Verstopfung;• zur Behandlung einer speziellen Lebererkrankung (portokavale Enzephalopathie). Anwendung & IndikationVerstopfung Portokavale Enzephalopathie (Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen) AnwendungshinweiseDie Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.Art der Anwendung?Nehmen Sie das Arzneimittel ein.Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu geben Sie es in ein Glas Wasser oder Tee und rühren um.Dauer der Anwendung?Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.Überdosierung?Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfall sowie zu Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.DosierungVerstopfung - Behandlungsbeginn: Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann Säuglingebis zu 5 ml1-mal täglichzum gleichen ZeitpunktKinder von 1-6 Jahren5-10 ml1-mal täglichzum gleichen ZeitpunktKinder von 7-14 Jahren15 ml1-mal täglichzum gleichen ZeitpunktJugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene15-45 ml1-mal täglichzum gleichen Zeitpunkt Verstopfung - Folgebehandlung: Wer Einzeldosis Gesamtdosis Wann Säuglingebis zu 5 ml1-mal täglichzum gleichen ZeitpunktKinder von 1-6 Jahren5-10 ml1-mal täglichzum gleichen ZeitpunktKinder von 7-14 Jahren10-15 ml1-mal täglichzum gleichen ZeitpunktJugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene15-30 ml1-mal täglichzum gleichen Zeitpunkt Verstopfung: Alternativ kann die Tagesdosis auch auf 2-3 mal täglich verteilt eingenommen werden. Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen: Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei. WirkstoffeDie angegebenen Mengen sind bezogen auf 5 ml Sirup Broteinheiten: 0,07 HilfsstoffLactulose3,335 gHilfsstoffLactose+HilfsstoffGalactose+HilfsstoffFructose+HilfsstoffD-Tagatosehöchstens 135 mgHilfsstoffFructosehöchstens 35 mgAufbewahrungAufbewahrungLagerung vor AnbruchDas Arzneimittel mussvor Hitze geschütztvor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)aufbewahrt werden.Aufbewahrung nach Anbruch oder ZubereitungDas Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperaturvor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)aufbewahrt werden!Gegenanzeigen SchwangerschaftWas spricht gegen eine Anwendung?Immer:Überempfindlichkeit gegen die InhaltsstoffeDarmverschlussDarmdurchbruch oder bestehendes Risiko eines DarmdurchbruchsStörung der ZuckeraufnahmeUnter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:Entzündliche Magen-Darm-Erkrankungen, die akut sindStörungen des Flüssigkeit- und SalzhaushaltesNervöse Herz-Magen-BeschwerdenWelche Altersgruppe ist zu beachten?Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer...
Anwendung
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden. Art der Anwendung? Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Oder: Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Dazu geben Sie es in ein Glas Wasser oder Tee und rühren um. Dauer der Anwendung? Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker. Überdosierung? Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfall sowie zu Flüssigkeits- und Salzverlusten kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung. Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen. Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden. Dosierung Verstopfung - Behandlungsbeginn: Säuglinge bis zu 5 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Kinder von 1-6 Jahren 5-10 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Kinder von 7-14 Jahren 15 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene 15-45 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Verstopfung - Folgebehandlung: Säuglinge bis zu 5 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Kinder von 1-6 Jahren 5-10 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Kinder von 7-14 Jahren 10-15 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene 15-30 ml 1-mal täglich zum gleichen Zeitpunkt Verstopfung: Alternativ kann die Tagesdosis auch auf 2-3 mal täglich verteilt eingenommen werden. Gehirnschädigung bei Lebererkrankungen: Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.